Informationen zum geplanten Verwaltungsverbund Bad Tölz-Rosenheim-Traunstein

Die Vorbereitungen für den geplanten Verwaltungsverbund der Evang.-Luth. Dekanate Bad Tölz, Rosenheim und Traunstein werden konkreter. 43 Evang.-Luth. Kirchengemeinden von Kochel am See bzw. Berchtesgaden im Süden bis Haag bzw. Neumarkt-St.Veit im Norden bekommen ein effizientes Dienstleistungsangebot an zwei Standorten in Rosenheim und Traunstein.


Am 17./18. Februar tagte der zuständige Strategische Ausschuss in Fürstenried unter Beteiligung einiger interessierter Mitglieder der drei Dekanatsausschüsse. Intensiv wurden diverse Möglichkeiten der rechtlichen Zusammenarbeit der Verwaltungsstellen diskutiert sowie der Entwurf einer Satzung für einen neuen Zweckverbands vorgestellt und überarbeitet.

Geplant ist, dass die beschließenden Gremien der drei Dekanate im Jahr 2018  über diese Fragen entscheiden werden.

Ökumenetreffen anlässlich des Lutherjahrs

Was fasziniert mich an der jeweils anderen Konfession und welche Anfragen hätte ich -trotz allem Verstehen und Aufeinanderzugehen- dennoch?

Diese Fragen haben Seelsorger und Seelsorgerinnen von katholischer und evangelischer Kirche in einem Treffen anlässlich des Lutherjahres 2017 in Burghausen diskutiert.

Den ausführlichen Bericht von R. Wetzel zum Ökumenetreffen, erschienen im Alt-Neuöttinger-Anzeiger Anzeiger am 25.02.2017, können Sie hier nochmals nachlesen.

 

Schon wieder eine Revision der Lutherbibel – musste das wirklich sein?

Landesbischof i.R. Dr. Johannes Friedrich stellt im Rahmen einer Pfarrkonferenz die Beweggründe der Dt. Bibelgesellschaft zur Herausgabe der neuen Lutherbibel vor.

Hauptmotivation war, dass sich die Formulierungen der neuen Ausgabe dem Sprachgebrauch Luthers – soweit dieser heute noch verständlich ist - annähern sollten. Ausführlich erläutert er die Vorgehensweise und Abstimmungsprozesse, die in diesem Zusammenhang notwendig waren, um auf Basis von bis zu 5 unterschiedlichen Übersetzungen die optimale Formulierung zu finden.


Mit freundlicher Neugier aufeinander zugehen

Evangelische und katholische Kirche in Traunstein planen gemeinsame Veranstaltungen zum Reformationsgedenkjahr

Text: Günter Buthke, erschienen im Traunsteiner Tagblatt am 20.1.2017

Traunstein. Im Blick auf das Gedenkjahr „500 Jahre Reformation“ wollen sich die evangelische und katholische Kirche in Traunstein in diesem Jahr im ökumenischen Geist durch eine ganze Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen miteinander Impulse geben. In einem Gespräch mit der Heimatzeitung erklärte der evangelische Dekan Peter Bertram, das Reformationsgedenkjahr sei Anlass, sich darauf zu besinnen, was die Christen eine und was sie herausfordere. Aus diesem Grund wurden für 2017 über 20 gemeinsame Termine vereinbart.


Den Auftakt bildet an diesem Sonntag (22. Januar) um 10.30 Uhr ein Christfest in der Kirche von Heilig Kreuz mit anschließendem Podiumsgespräch und Empfang im Pfarrheim. Dekan Bertram sagte, dass in der evangelischen Aufer-stehungskirche kein Gottesdienst statt-finde, um auch den evangelischen Christen die Teilnahme zu ermöglichen.


Bei den gemeinsamen Veranstaltungen zum Reformationsgedenkjahr gehe es den Kirchen nicht im ein „Strohfeuer“, sondern um nachhaltige Gespräche und Begegnungen, so Dekan Bertram.  Pfarrvikar Christoph Nobs von Heilig Kreuz wies in diesem Zusammenhang auf die mannigfaltige und jahrzehntelange der Zusammenarbeit der Ökumene in Traunstein seit Stadtpfarrer Franz Mooslechner auf Feldern wie Gottesdienste, Soziales, Bildung und Gemeinschaft hin. Gleichwohl machten beide Kirchenvertreter deutlich, dass die Ökumene nicht überall gleich gut laufe. Dabei gehe es auch um Personen, das heißt, wie die Pfarrer vor Ort miteinander könnten.

Ökumenisches Christusfest in Traunstein

 

Anlässlich 500 Jahre Reformation feierten in Traunstein am Sonntag, 22.Januar, die evangelischen und katholischen Christen ein gemeinsames ökumenisches Christusfest in der Pfarrei Heilig Kreuz. Unter Leitung von Pfarrvikar der Stadtkirche Traunstein Christoph Nobs und Dekan Peter Bertram wurde als Versöhnungsritual im Gottesdienst aus zwöf Themen-Blöcken eine große Trennungs-Mauer errichtet, die dann wieder abgebaut wurde.

 

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