Was ist die Kirche? Ökumenische Pfarrkonferenz am 23.04.2018

Was ist die Kirche?

Unter dieser Fragestellung steht am 23.04.2018 ab 16:00 Uhr eine erstmalig stattfindende ökumenische Pfarrkonferenz.

Referent Prof. Gunther Wenz, emeritierter Ordinarius für Systematische Theologie der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München  und derzeitiger Leiter der Wolfhart Pannenberg-Forschungsstelle an der Hochschule für Philosophie in München diskutiert in diesem Zusammenhang das ökumenischen Problem der Ekklesiologie: Mit dem apostolischen Symbol bekennt sich die ganze Christenheit auf Erden zur Kirche als der Gemeinschaft der Heiligen. Ausgehend von diesem Bekenntnis und seiner Aufnahme im VII. Artikel der Confessio Augustana als dem Zentralbekenntnis der Reformation wird Wenz Grundzüge evangelischer Ekklesiologie skizzieren und dabei in ökumenischer Verständigungsabsicht insbesondere die Probleme erörtern, die mit der Lehre von der Einheit der Kirche verbunden sind. Der Amtstheologie wird dabei besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden sein.

Die Pfarrkonferenz findet im Gemeindesaal der Evang. Luth. Kirchengemeinde Traunstein statt.

 

Letzte Synode in der laufenden Legislaturperiode

erschienen im Traunsteiner Tagblatt 29.03.2018 - Redakteutin: Pia Mix

Traunreut/Traunstein. Die Frühjahrssynode des evangelischen Dekanats Traunstein war die letzte in dieser Legislaturperiode. So standen Berichte über die vergangenen Jahre auf der Tagesordnung. Am 21. Oktober sind  Kirchenvorstandswahlen.

Carmen Baumgärtner, Mitglied des Präsidiums, berichtete über die Tätigkeiten des Dekanatsausschusses. Höhepunkte in den letzten fünf Jahren seien der Besuch des Landesbischofs im Mai 2015 und das Reformationsjahr 2017 gewesen. Beschäftigt habe den Ausschuss die Gründung des Zweckverbundes mit Rosenheim und Bad Tölz (siehe oben). Themen waren auch die Jugendarbeit und der Wiedhölzlkaser, die Integration von Flüchtlingen und die Quartiersuche, „Profil und Konzentration PUK“, Religionsunterricht, Lektoren und Prädikanten sowie Kirchenmusik.

Dekan Peter Bertram blickte zurück auf die Feier 25 Jahre Pamita im Juni 2016, die Partnerschaft mit Tansania. Zwei Reisen in das Land und ein Gegenbesuch fanden in den letzten Jahren statt: „Man muss auch über den Tellerrand schauen.“ Ein besonderes Ereignis war auch der Wechsel in der Geschäftsführung des Diakonischen Werkes Traunstein. Im Juli 2016 kam Andreas Karau für den bisherigen Geschäftsführer Thomas Zugehör. Im November 2016 fand die Landessynode im Dekanat Traunstein statt.

Verwaltungsverbund von drei Dekanatsbezirken wird gegründet

Traunstein, Rosenheim und Bad Tölz künftig Mitglieder eines Zweckverbandes

erschienen im Traunsteiner Tagblatt 29.03.2018 - Redakteutin: Pia Mix

Traunreut. Bei der Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Traunstein im Wilhelm Löhe Zentrum in Traunreut ging es vor allem um die Gründung eines Zweckverbandes als eigenständige Körperschaft des öffentlichen Rechtes mit dem Namen „Evangelisch-Lutherischer Verwaltungsverbund der Dekanatsbezirke Bad Tölz, Rosenheim und Traunstein“. Die Synode beschloss die Mitgliedschaft des Dekanatsbezirkes Traunstein in diesem Verbund.

Dem Beschluss ging eine längere Diskussion voraus, in der sich die Redner generell für die Gründung des Verwaltungsverbundes aussprachen. Lediglich zu den vorgestellten Eckpunkten, aus denen nun eine Satzung erstellt werden soll, gab es einzelne Kritikpunkte und Anregungen. Zum Ziel des neuen Verbundes heißt es in den Eckpunkten: „In den vergangenen Jahren hat sich durch verschiedene Entwicklungen, Gesetzesänderungen und Verordnungen ein erhöhter Verwaltungsaufwand und Dienstleistungsbedarf für die Kirchengemeinden in den drei Dekanatsbezirken entwickelt. Gleichzeitig erhöht sich auch durch den langsamen aber stetigen Rückgang der Gemeindemitgliederzahlen der zeitliche und finanzielle Druck auf die Kirchengemeinden.“ Aus diesen Anlässen hätten die drei Bezirke mit zwei Verwaltungsstellenstandorten in Rosenheim und Traunstein beschlossen, einen rechtsfähigen Zweckverband zu gründen mit einer „angemessenen schlanken Organisation“. Weiter heißt es: „Der Zweckverband richtet sein Handeln und seine Entscheidungen an den derzeit 43 Kirchengemeinden aus, um für deren Aufgabenstellungen qualitative, unterstützende und nachhaltige Dienstleistungen zu gewährleisten. Wir wollen das Niveau der Betreuung beibehalten, auch wenn das Budget der Landeskirche gekürzt wird.“ Der Zweckverband solle sich durch eine zukunftsfähige Arbeitsteilung, einen gemeinsamen Stellenplan und nachhaltig finanzierbaren Haushaltsplan auszeichnen sowie verlässlicher kirchlicher Anstellungsträger der Verwaltungsmitarbeiter an den Standorten Rosenheim und Traunstein sein.

Die Dekane der drei im Zweckverbund zusammengeschlossenen Dekanate (von links) Dekan Martin Steinbach, Bad Tölz, Dekanin Hanna Wirth, Rosenheim, und Dekan Peter Bertram, Traunstein.          Foto: mix

Einführung von Pfarrer Dr. Diethard Buchstädt in Burghausen

 

Erfreuen wir uns an unterschiedlicher Spiritualität

erschienen im Alt-Neuöttinger/Burghausener Anzeiger vom 14.03.2018 - Redakteurin: Vera Fischer

„Bestellen Sie kein Pils, hier trinkt man Helles oder Weißbier.“ Dr. Günther Zahn gibt dem neuen evangelischen Pfarrer Tipps aus seinem Erfahrungsschatz. Denn auch den Schulleiter des Aventinus Gymnasiums hat es von der Regnitz an die Salzach verschlagen. Doch das ist 34 Jahre her und so kennt er die Gepflogenheiten der Südbayern mittlerweile sehr gut. Dr. Diethard Buchstädt ist erst seit gut zwei Wochen in Burghausen. Am 1. März nahm er seinen Dienst in der ersten Pfarrstelle auf – viel Zeit, sich beim gemütlichen Feierabend-Bier als Franke zu outen, blieb ihm da noch nicht. Am Sonntagnachmittag fand nun die offizielle Amtseinführung in der Friedenskirche statt. Vor rund 250 Festgästen vollzog Dekan Peter Bertram die Segnung des 54jährigen. Zuletzt hatte er 15 Jahre lang in Bamberg gewirkt.

Dekan Peter Bertram (li.) vollzog die Segnung bei der offiziellen Amtseinführung
des neuen evangelischen Pfarrers Dr. Diethard Buchstädt.

 

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