Glückwünsche für Bedford-Strohm

Synodalpräsidentin und Ständige Vertreterin
des Landesbischofs gratulieren zum EKD-Ratsvorsitz

Die Synodalpräsidentin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB), Annekathrin Preidel, hat
sich sehr über die Wahl des bayerischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm zum Vorsitzenden des
Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gefreut und gratulierte ihm in Dresden unmittelbar
nach der Wahl persönlich.

Sie wünschte ihm, dass er mit seiner ansteckenden Lebensfreude und seinem Charme die EKD inspirieren
und die Menschen begeistern möge. „Professor Bedford-Strohm ist ein phantastischer Prediger und ein
hervorragender Wissenschaftler zugleich. Ich wünsche ihm, dass er - im Vertrauen auf die Kraft des
Evangeliums - nicht müde wird, den Anstoß für notwendige Veränderungen zu geben und gleichzeitig
sein profundes theologisches und sozialethisches Wissen verständlich in die gesellschaftliche Debatte
einzubringen, um den Menschen und der Kirche Orientierung zu geben", so Preidel, die auch Mitglied der
EKD-Synode ist.

Die Ständige Vertreterin des Landesbischofs, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, bezeichnete es als
„große Freude und Ehre“ auch für die bayerische Landeskirche, dass Heinrich Bedford-Strohm in dieses
Amt gewählt wurde: „Mit ihm hat die EKD einen menschlich sympathischen und warmherzigen
Theologen an der Spitze, der auf der Basis eines frommen, evangelischen Selbstbewusstseins tatkräftig in
die Öffentlichkeit hineinwirkt." Sie wünsche dem neuen Ratsvorsitzenden die geistliche Kraft, dieses Amt
„getrost und zuversichtlich“ auszuüben und der Gesellschaft weiterhin glaubwürdig das Evangelium
auszurichten, äußerte Breit-Keßler.

Bedford-Strohm war Professor für Systematische Theologie und Theologische Gegenwartsfragen an der
Universität Bamberg, bevor er 2011 zum bayerischen Landesbischof gewählt wurde. Dem Rat der EKD
gehört er seit 2013 an. Als EKD-Ratsvorsitzender folgt er Präses Nikolaus Schneider nach, der sein Amt
zum November aufgab.

Dresden/München, 11. November 2014
Johannes Minkus
Pressesprecher